Dorothea Stieglitz plant Firmenevents fuer Handwerksbetriebe und Dienstleister mit weniger als 30 Mitarbeitenden. Sie hat in den letzten Jahren mehrere mobile Kochservices eingesetzt und bewertet sie ohne Beschoenigung.

Wie lief die erste Buchung ab?

Holprig. Der Anbieter hatte keine genauen Angaben zum Strombedarf gemacht. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei separate Stromkreise benoetigt wurden. Unser Veranstaltungsraum hatte nur einen. Wir mussten improvisiern. Seitdem frage ich bei jeder Buchung nach einem technischen Merkblatt.

Was hat sich bei spaetere Buchungen verbessert?

Ich habe angefangen, einen kurzen Fragebogen an potenzielle Anbieter zu schicken: Aufbauzeit, Strombedarf, Wasseranschluss erforderlich oder nicht, Mindestbestellmenge, Stornofrist. Wer diesen Fragebogen nicht beantwortet, faellt raus. Das klingt streng, spart aber Stress.

Wo sehen Sie den echten Mehrwert gegenueber Standardcatering?

Der Erlebnisfaktor ist real. Mitarbeitende erleben das Kochen live, das Essen schmeckt frischer und die Atmosphaere ist lockerer als bei aufgewaermten Buffets. Fuer Teamevents oder Kundenpraesntationen mit Wohlfuehlanspruch ist das ein echter Unterschied.

Was wuerden Sie einem Betrieb raten, der das zum ersten Mal plant?

Mindestens vier Wochen Vorlauf einplanen. Nicht den guenstigsten Anbieter nehmen, sondern den mit der klarsten Kommunikation. Und realistisch bleiben: Ein mobiler Kochservice ist kein Selbstlaeufer. Er braucht Vorbereitung auf beiden Seiten. Wer das akzeptiert, hat gute Chancen auf ein gelungenes Event.